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Die siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen

Die Kirchenburgen Siebenbürgens zählen zu den eindrucksvollsten architektonischen Zeugnissen mittelalterlicher Architektur in Europa. Heute existieren noch knapp 200 dieser mit einer Befestigungsanlage umgebenen Wehrkirchen. Ihren mittelalterlichen Erbauern boten sie Schutz in kriegerischen Zeiten. Mauern, Wehrtürme und Schießscharten dienten der Abwehr der Feinde. Umfangreiche Speicherräume und große Innenhöfe boten Platz für Vorräte und Vieh.

Die Siebenbürger Sachsen wurden von den Königen Ungarns zur Sicherung der Ostgrenze des Königreichs vor feindlichen Einfällen angesiedelt. Auch in anderen Teilen Europas gibt es Kirchenburgen, doch in Siebenbürgen ist ihre Zahl besonders hoch. Etwa ein Dutzend Kirchenburgen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Doch ihre zukünftige Funktion ist ungeklärt. Seit dem Wegzug der Mehrheit der Siebenbürger Sachsen ist unsicher, wie lange die kleinen Restgemeinden die evangelischen Gotteshäuser noch unterhalten können.

 

Kirchenburg Birthälm
Kirchenburg Deutsch-Weißkirch
Kirchenburg Baaßen