Gebetsglocke aus Bronze, Tonlage: Cis, Inschrift: „1 T – GM Christoph Gabel – Anno 1801“. Die an einem Glockenstuhl befestigte Glocke läutete sonntäglich zum Gottesdienst wie auch zu bestimmten Stunden zum Gebet. Sie stammt von einem Glockenturm im ungarischen Komitat Bacs-Kiskun unmittelbar an der Grenze zu Serbien. Viele Familien der Batschka lebten aufgrund der sehr großen Gemarkungen außerhalb der geschlossenen Siedlungen. Die dort errichteten Schulgebäude mit den separaten Glockentürmen bildeten den Mittelpunkt nicht nur des schulischen Lebens. Sonntags wurden dort auch Gottesdienste gefeiert. © Facts & Files